Am Dienstag, dem 14. Juli, erklärten Sicherheitsminister Omar García Harfuch und Präsidentin Claudia Sheinbaum, dass aus dem geleakten Audio eines Telefonats der Gouverneurin von Baja California, Marina del Pilar, mit Personen, die sich als US-Agenten ausgaben, kein Straftatbestand hervorgehe.
García Harfuch erläuterte, dass er das Telefonat gemeinsam mit Innenministerin Rosa Icela Rodríguez mit der Gouverneurin geführt habe. Er betonte, dass bei Sicherheitstreffen Daten zu Kriminalitätsraten und laufenden Fällen ausgetauscht würden, ohne dabei sensible Informationen preiszugeben.
Präsidentin Sheinbaum stärkte Marina del Pilar während ihrer morgendlichen Pressekonferenz den Rücken und merkte an, dass das Telefonat die nationale Sicherheit nicht gefährde. Sie stellte klar, dass es weder eine Genehmigung noch ein Entgegenkommen gegenüber ausländischen Behörden gegeben habe.
Der Morena-Koordinator in der Abgeordnetenkammer, Ricardo Monreal, forderte die Gouverneurin dazu auf, Anzeige wegen Spionage zu erstatten. Er betonte, dass sich der Fall von dem der Gouverneurin von Chihuahua, Maru Campos, unterscheide, da keine Intervention durch CIA-Agenten vorgelegen habe.