Die Generalstaatsanwaltschaft (Fiscalía General de la República) hat die amtierenden Gouverneure von Sinaloa, Rubén Rocha Moya, und Chihuahua, Maru Campos, als Zeugen für laufende Ermittlungen vorgeladen.
Die Vorladungen wurden an diesem Wochenende zugestellt. Rocha Moya und neun weitere Beamte aus Sinaloa müssen im Zusammenhang mit Vorwürfen aus den Vereinigten Staaten über angebliche Verbindungen zu Los Chapitos des Cártel de Sinaloa aussagen.
Maru Campos wurde im Zusammenhang mit einer Operation in der Sierra del Pinal am 17. und 18. April vorgeladen, an der CIA-Agenten beteiligt waren. Sie bezeichnete dies als politische Verfolgung und kündigte an, am Mittwoch, dem 27. Mai, um 10:00 Uhr zu erscheinen.
Präsidentin Claudia Sheinbaum Pardo erklärte, dass die Vorladungen keinen politischen Hintergrund hätten und den Verfahren der Staatsanwaltschaft entsprächen. Die FGR stellte klar, dass die Geladenen als Zeugen auftreten und nicht festgenommen werden.
Führungskräfte der PAN und PRI stellten sich hinter Campos und warfen der Bundesregierung politische Verfolgung vor. Rocha Moya erklärte, er werde der Vorladung erhobenen Hauptes Folge leisten.