Bürgerbeauftragter fordert KWS zur Herausgabe von Daten zu tödlichen Schlangenbissen seit 2022 auf

Die Kommission für Verwaltungsjustiz (CAJ), auch als Bürgerbeauftragter bekannt, hat den Generaldirektor des Kenya Wildlife Service (KWS), Erustus Kanga, angewiesen, innerhalb von 21 Tagen Statistiken zu Todesfällen durch Schlangenbisse von 2022 bis heute vorzulegen. Eine Nichtbeachtung wird zu Empfehlungen für eine strafrechtliche Verfolgung gemäß dem Access to Information Act von 2016 führen. Die Informationen werden benötigt, um eine Petition eines kenianischen Bürgers im Senat zu Fragen der öffentlichen Gesundheit und der verwaltungstechnischen Rechenschaftspflicht zu unterstützen.

Die Kommission für Verwaltungsjustiz erließ am 22. April 2026 eine Mitteilung, in der sie den Kenya Wildlife Service anwies, eine statistische Zusammenfassung aller Todesfälle durch Schlangenbisse zu veröffentlichen. „Die Kommission hat den Generaldirektor des KWS angewiesen, die Informationen zur statistischen Zusammenfassung aller Todesfälle durch Schlangenbisse von 2022 bis zum Datum der Anordnung innerhalb von 21 Tagen freizugeben“, erklärte der Bürgerbeauftragte in der Mitteilung. Bei Nichtbeachtung wird die Kommission empfehlen, Kanga gemäß Abschnitt 28 des Access to Information Act von 2016 strafrechtlich zu verfolgen. Die Kommission bekräftigte ihre Zuständigkeit für die Überprüfung der Entscheidung des KWS und betonte, dass öffentliche Einrichtungen Unterlagen führen und diese auf Anfrage offenlegen müssen, sofern keine triftigen Ausnahmegründe vorliegen. Die angeforderten Daten unterstützen eine Senatspetition von drei Petenten aus dem Machakos County vom September 2025, die staatliche Maßnahmen zur Beendigung der Todesfälle durch Schlangenbisse fordern. Sie baten um die Zahlen zu den Todesfällen seit 2022, welche das KWS jedoch nicht bereitstellte. Im September 2025 schrieb die Kommission an das KWS und forderte einen institutionellen Bericht an, doch die Antwort enthielt keine Angaben zu den Statistiken. Berichten zufolge ereignen sich in Kenia jährlich fast 20.000 Schlangenbisse, die 1.000 bis 4.000 Todesfälle zur Folge haben. Zu den Bezirken mit den höchsten Fallzahlen zählen Baringo, Kilifi, Kitui, Tana River und Samburu.

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