Online-Kampagnen stärken Groenewald inmitten von Bedenken wegen Desinformation

Minister Pieter Groenewald sieht sich mit Fragen zu koordiniertem Lob in sozialen Medien durch anonyme Konten konfrontiert. Er bestreitet jegliche Beteiligung und beharrt darauf, dass die Unterstützung echt ist.

Der südafrikanische Minister für Justizvollzug, Pieter Groenewald, ist in den Fokus von Online-Beiträgen gerückt, die ihn als potenziellen Präsidenten bezeichnen. Konten wie @ChrisExcel102 auf X begannen im Juni 2025 damit, für „Lord Pieter Groenewald“ zu werben, wobei ein Beitrag fast eine halbe Million Aufrufe erzielte. Groenewald, 70 und ehemaliger Vorsitzender der Freedom Front Plus, hat jede Beteiligung zurückgewiesen. Sein Büro erklärte, dass positive Befürwortungen ab Dezember 2025 auftauchten und bezeichnete die Unterstützung als organisch. Der Minister ist bereits in der Vergangenheit juristisch gegen negative Inhalte vorgegangen. Ähnliches Material erscheint auf TikTok, darunter eine Playlist mit dem Titel „Dr Groenewald 4 President“. Forscher merken an, dass einige Konten, die diese Nachrichten verbreiten, in der Vergangenheit ihre politische Ausrichtung schnell gewechselt haben, was Fragen zu bezahlten Kampagnen zur Meinungsbeeinflussung im Vorfeld der Kommunalwahlen am 4. November aufwirft. Die Wahlkommission von Südafrika bereitet Regeln für soziale Medien vor, erklärt jedoch, sie könne nicht als digitale Aufsichtsbehörde fungieren. Der Vorsitzende Mosotho Moepya warnte, dass junge Wähler einem „Wirbelsturm der Desinformation“ gegenüberstünden.

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