Palmeiras kündigte am Montag (2) die Kündigung seines Sponsoringvertrags mit Fictor, seinem zweitgrößten Sponsor, wegen Nichtzahlungen und dem Antrag des Unternehmens auf gerichtliche Sanierung mit einer Schuldenlast von R$ 4,2 Milliarden an. Der Klub hat Forderungen in Höhe von R$ 2,6 Millionen im Sanierungsverfahren. Fictor, das im November 2025 Banco Master übernehmen wollte, macht das Skandal um die Liquidierung der Bank für seine Probleme verantwortlich.
Sociedade Esportiva Palmeiras hat die Kündigung des Sponsoringvertrags mit der Fictor-Gruppe angekündigt, der im März 2025 abgeschlossen und bis 2028 gültig war und jährliche Zahlungen von R$ 25 Millionen vorsah, die mit Leistungsprämien bis R$ 30 Millionen steigen konnten. Das Logo von Fictor prangte oben auf den Trikots der Männermannschaft und Frauenteams des Klubs. Der Beschluss resultiert aus Vertragsverletzungen und dem Antrag auf gerichtliche Sanierung, den Fictor am Sonntag (1) beim Obersten Gerichtshof von São Paulo stellte, mit einer Gesamtschuld von R$ 4,2 Milliarden und über tausend Gläubigern. „Sociedade Esportiva Palmeiras teilt die Kündigung des Sponsoringvertrags mit Fictor mit, aufgrund von Vertragsverletzungen und dem Antrag auf gerichtliche Sanierung durch die Gruppe, wie im Abkommen von März 2025 zwischen den Parteien vorgesehen. Der Klub prüft geeignete rechtliche Maßnahmen, um die von Fictor geschuldeten Beträge einzutreiben“, hieß es in einer Mitteilung des Klubs. Palmeiras erfuhr von dem Sanierungsantrag durch die Presse am Montagmorgen und erklärte, die Angelegenheit werde juristisch geprüft, um angemessene Schritte einzuleiten. Die Forderung des Klubs wurde als Sponsoring klassifiziert und beläuft sich auf R$ 2,6 Millionen. Fictor beantragte dringenden Schutz vor Zwangsvollstreckungen für 180 Tage, um Liquiditätsdruck zu vermeiden. Gegründet 2007, ist der Fictor-Konzern in Branchen wie Finanzen und Lebensmittel tätig, mit 30 Unternehmen im Wert von über 1 Milliarde US$. Im November 2025 kündigte er den Kauf von Banco Master an, der von der Zentralbank blockiert wurde, was zur Liquidierung der Bank und einer Bankenstürmer führte, die Fictors Geschäft schädigte, so das Unternehmen. Zu den anderen Gläubigern zählen American Express (R$ 893,1 Millionen) und der Brasilianische Leichtathletik-Verband (R$ 500.000).