La France insoumise wird das geplante antirassistische Konzert am Sonntagabend auf der Place de la République in Paris nicht abhalten können. Die Polizeipräfektur hat die Veranstaltung, die Teil des Präsidentschaftswahlkampfs von Jean-Luc Mélenchon war, untersagt. Gegen die Entscheidung wurde Klage eingereicht, über die das Verwaltungsgericht in Kürze entscheiden muss.
Das „Fête de la Musique antiraciste“ sollte etwa zehn Künstler aus der aufstrebenden Rap-Szene zusammenbringen. Die Veranstaltung war Teil des Präsidentschaftswahlkampfs, den Jean-Luc Mélenchon Anfang Mai gestartet hatte.
Die Präfektur begründete das Verbot mit dem polarisierten politischen Umfeld im Vorfeld der Präsidentschaftswahl. Die Behörden befürchteten, dass das Konzert aufgrund seines dezidiert politischen Charakters das Risiko berge, die öffentliche Ordnung zu stören.
La France insoumise hat beim Verwaltungsgericht einen Eilantrag gegen die präfekturale Anordnung eingereicht. Das Gericht muss noch bis spätestens Samstagvormittag eine Entscheidung treffen.