Präsident Gustavo Petro hat angekündigt, dass er die Behörden angewiesen hat, gegen Seitenbetreiber zu ermitteln, die an einer Strategie zur Diskreditierung seiner Amtszeit beteiligt sind.
Über eine Nachricht auf seinem X-Account am 6. Juli gab Petro an, dass er den Justizbehörden bereits Informationen zu den beteiligten Einzelpersonen und Unternehmen übermittelt habe.
Der Präsident merkte an, dass einige der Unternehmen, die wegen Geldwäsche für Organisationen im Zusammenhang mit Drogenhandel und illegalem Bergbau gemeldet wurden, die Seiten finanziert haben könnten. Er erwähnte zudem die Nutzung von mehr als 500.000 gefälschten Profilen, die mit ausländischen Mitteln finanziert wurden, um kolumbianische Wähler zu beeinflussen.
Petro erklärte, er werde die Namen in einem Thread auf X enthüllen und sowohl in Kolumbien als auch im Ausland straf- und zivilrechtliche Beschwerden einreichen. Die Informationen liegen der Fiscalía General de la Nación bereits seit Wochen vor.