Der kolumbianische Präsident Gustavo Petro sprach am Mittwoch vor dem Sicherheitsrat der Vereinten Nationen, um vor ideologischen Strömungen zu warnen, die Migranten stigmatisieren.
Petro mahnte davor, sich von einwanderungsfeindlicher Ideologie täuschen zu lassen, die er als nazistisch bezeichnete. Er hob den Dialog als Instrument zur Problemlösung hervor und bezog sich dabei auf die jüngsten Abschiebungen von Kolumbianern aus den Vereinigten Staaten. Der Präsident erklärte, dass er sich dagegen ausspreche, dass Migranten in Ketten transportiert werden, und dass die kolumbianische Regierung die Flüge bezahle, um deren Würde zu wahren. Er stellte fest, dass die Finanzierung der Menschenwürde keine schlechte Ausgabe sei und Probleme durch Gespräche gelöst würden. In Bezug auf die gewaltsamen Vorfälle in Belfast warnte Petro vor dem Einsatz Künstlicher Intelligenz, um Hass gegen Migranten zu schüren – ein Phänomen, das seiner Aussage nach bereits in Kolumbien auftritt. Er forderte eine globale Regulierung Künstlicher Intelligenz, damit diese nicht von einigen wenigen privaten Interessen kontrolliert wird.