Der kolumbianische Präsident Gustavo Petro hat die Möglichkeit einer US-Militärintervention in Kuba zurückgewiesen. Er erklärte, dass jede Aggression gegen die Insel auch eine gegen Lateinamerika darstelle. Er betonte, dass das Land allein den Kubanern gehöre.
Präsident Gustavo Petro äußerte über seinen X-Account seinen Widerstand gegen eine mögliche militärische Aggression gegen Kuba. Er erklärte, dass "eine militärische Aggression gegen Kuba auch eine Aggression gegen Lateinamerika" sei und dass "die Kubaner die einzigen Eigentümer ihres Landes sind". Er bekräftigte zudem, dass "die Karibik eine Zone des Friedens ist und dies respektiert werden muss".
Diese Haltung kommt vor dem Hintergrund der Spannungen zwischen der kubanischen Regierung und den Vereinigten Staaten. Berichten zufolge erklärte US-Präsident Donald Trump kürzlich bei einer Veranstaltung in Florida: "Wir werden Kuba sehr bald einnehmen. Nach dem Iran könnten wir die USS Lincoln an dessen Küsten bringen, und dann werden sie kapitulieren".
Am 1. Mai rief die kubanische Regierung zu Mobilisierungen auf, um ihre Souveränität zu verteidigen und Interventionsdrohungen aus Washington zurückzuweisen. In den Vereinigten Staaten wird der Senat nächste Woche über eine demokratische Initiative abstimmen, die Trump daran hindern soll, einen Angriff gegen Kuba zu starten.