US-Gesetzgeber prüfen ein Gesetzesvorhaben, das Autoherstellern mit Verbindungen zu ausländischen Gegnerstaaten den Zugang zum US-Markt verwehren würde. Dies könnte das Geschäft von Mercedes beeinträchtigen, da das Unternehmen teilweise chinesischen Investoren gehört.
Die Bestimmung ist Teil eines umfassenderen Gesetzespakets für die Automobilindustrie. Dieses hat vergangene Woche einen wichtigen Ausschuss im US-Repräsentantenhaus passiert. Es würde den Verkauf oder die Produktion von Fahrzeugen in den USA verbieten, wenn Unternehmen zu mindestens 15 Prozent von Staaten oder Akteuren aus ausländischen Gegnerstaaten wie China gehalten werden.
Der Gesetzentwurf ist noch nicht verabschiedet. Er muss zunächst mit weiteren verkehrspolitischen Vorhaben zusammengeführt werden, bevor das Repräsentantenhaus abstimmt. Danach wäre auch der Senat gefordert.
Mercedes als traditionsreicher deutscher Luxusautohersteller könnte dennoch betroffen sein. Die Maßnahme zielt darauf ab, chinesischen Einfluss in der US-Autoindustrie zu begrenzen.