Das europäische Projekt Qivalis hat seine Bankenmitglieder von 12 auf 37 verdreifacht. Das Konsortium plant die Einführung eines regulierten Euro-Stablecoins im zweiten Halbjahr.
Qivalis hat 25 weitere Banken für sein Stablecoin-Vorhaben gewonnen. Damit soll ein offenes und reguliertes digitales Ökosystem für den Euro entstehen. „Diese Erweiterung ist ein entscheidender Schritt hin zu einem offenen und regulierten digitalen Ökosystem für den Euro“, sagte Qivalis-Chef Jan-Oliver Sell.
Das niederländische Unternehmen bereitet derzeit die Emission vor und hat bei der Zentralbank der Niederlande die Zulassung als E-Geld-Institut beantragt. Ziel ist es, dem vom Dollar dominierten Markt entgegenzutreten. Mehr als 99 Prozent des über 300 Milliarden Dollar großen Stablecoin-Marktes entfallen auf Dollar-gedeckte Varianten.
Der Euro spielt in den weltweiten Devisenreserven mit rund 20 Prozent eine größere Rolle. Stablecoins gelten als Basis für schnellere und günstigere internationale Zahlungen auf öffentlichen Blockchains.