Präsident Cyril Ramaphosa hat am 23. Juli 2026 den Nationalen Aktionsplan für Wasser veröffentlicht, vier Monate nach dem versprochenen Termin. Der Plan wird von einem neuen Komitee namens Watercom verwaltet und konzentriert sich auf Infrastruktur, Korruption und Einnahmenprobleme im Wassersektor.
Präsident Cyril Ramaphosa stellte den Nationalen Aktionsplan für Wasser am Donnerstag, den 23. Juli 2026, vor. Die Veröffentlichung erfolgte nach einem Treffen des Nationalen Krisenkomitees für Wasser, bekannt als Watercom. Ramaphosa hatte das Komitee in seiner Rede zur Lage der Nation im Februar angekündigt.
Watercom orientiert sich am Nationalen Energie-Krisenkomitee, das sich mit Stromabschaltungen befasste. Es wird von Ramaphosa geleitet und umfasst die Minister Pemmy Majodina, Khumbudzo Ntshavheni und Velenkosini Hlabisa. Das Komitee wird mit Kommunen bei Infrastrukturinvestitionen, Rechtsreformen und Korruptionsbekämpfungsmaßnahmen zusammenarbeiten.
Ramaphosa erklärte, der Plan lege kurz-, mittel- und langfristige Interventionen fest, um die Wassersicherheit zu gewährleisten. Sein Sprecher Vincent Magwenya merkte an, dass Einnahmen zweckgebunden für die Instandhaltung verwendet werden müssen. Der Plan beinhaltet auch eine Partnerschaft mit der National Joint Operational and Intelligence Structure, um Diebstahl und Vandalismus zu bekämpfen.
Am selben Tag startete Ramaphosa in Hammanskraal das Nationale Programm zur Beschleunigung des Wasserzugangs mit 67 Brunnen, um den Internationalen Nelson-Mandela-Tag zu begehen.