Der Moderator Reinhold Beckmann muss seine Wohnung in Hamburg-Ottensen aufgeben, nachdem ein Wasserschaden das Gebäude überschwemmt hat. Ein implodierter Boiler verursachte den Schaden, der während seiner Indienreise entdeckt wurde. Beckmann packt nun seine Koffer und sucht ein neues Zuhause.
Reinhold Beckmann, der bekannte Moderator, Musiker und Autor, hat sein Zuhause in Hamburg verloren. In der NDR Talk Show am Freitagabend erklärte er: „Ich bin dabei, die Koffer zu packen.“ Seine Wohnung sei durch einen massiven Wasserschaden unbewohnbar geworden – „dass da nichts mehr zu retten ist“. Die Sanierung werde voraussichtlich ein Jahr dauern.
Der Schaden entstand durch einen Boiler in den Räumen über seiner Wohnung, der implodierte und das gesamte Haus unter Wasser setzte. Beckmann erfuhr davon während einer Reise nach Indien. Eine Nachbarin entdeckte den Wasserschaden am Samstag, als sie seine Post holte und die Überschwemmung bemerkte. Ohne sie wäre der Schaden erst am Montag bemerkt worden.
Beckmann wohnt seit vielen Jahren in einem Fabrikgebäude im Hamburger Stadtteil Ottensen, wo er der einzige Bewohner ist; der Rest des Gebäudes dient als Geschäftsräume. Bei seiner Rückkehr stank die Wohnung nach Feuchtigkeit, Lebensmittel und Teile seiner Kleidung waren ruiniert, glücklicherweise jedoch nicht seine Instrumente. Die Feuerwehr rettete die Rechercheunterlagen für sein zweites Buch: „Da ist alles okay.“ Die Küche ist jedoch vollständig zerstört.
„Du verlierst ein Zuhause, das Du sehr, sehr geliebt hast, und Du bist jetzt gezwungen auszuziehen und etwas Neues zu suchen“, reflektierte Beckmann. Geboren 1956 in Twistringen in Niedersachsen, wird er am 23. Februar 70 Jahre alt. Er wurde durch die Sportsendung „ran“ bekannt und veröffentlichte 2023 ein Buch über seine Familie im Zweiten Weltkrieg.