Rockstar weist Vorwürfe des Gewerkschaftsbruchs zurück inmitten von Entlassungs-Backlash und behördlicher Untersuchung

Rockstar Games hat eine Stellungnahme veröffentlicht, in der sie jede Verbindung zwischen der Entlassung von rund 34 Mitarbeitern und deren Gewerkschaftsaktivitäten bestreitet und die Kündigungen auf Lecks vertraulicher Spieleinformationen zurückführt. Dies folgt auf die Ankündigung des britischen Premierministers Keir Starmer einer ministeriellen Untersuchung des Vorfalls Ende Oktober inmitten anhaltender IWGB-Vorwürfe, Mitarbeiterproteste und parlamentarische Prüfung.

Update zur Position von Rockstar

Am 11. Dezember 2025 teilte Rockstar IGN und GameSpot mit, dass die Entlassungen von etwa 34 Mitarbeitern im Vereinigten Königreich, Kanada und anderswo —zuvor als Ende Oktober oder November beschrieben— ausschließlich auf „schwerwiegende Fehlverhalten“ zurückzuführen seien, das die Verbreitung vertraulicher Details zu kommenden Titeln wie GTA 6 in einem von der Firma als „öffentliches Forum“ bezeichneten Kontext umfasste. Das Unternehmen wies die Vorwürfe der Independent Workers’ Union of Great Britain (IWGB) kategorisch zurück, die Maßnahmen hätten Gewerkschaftsmitglieder oder Organisierungsbestrebungen gezielt, und bezeichnete solche Anschuldigungen als „völlig falsch und irreführend“.

Berichte deuten darauf hin, dass die Diskussionen auf einem privaten Discord-Server unter Mitarbeitern und Gewerkschaftsorganisatoren stattfanden, was der Behauptung von Rockstar über ein öffentliches Forum widerspricht.

Zunehmender Druck von Gewerkschaft und Politik

IWGB-Präsident Alex Marshall warf Rockstar vor, „Gewerkschaftsbruch“ Projekten wie GTA 6, das für November 2026 geplant ist, vorzuziehen. Über 200 Mitarbeiter fordern ihre Wiedereinstellung, mit Protesten vor Büros im Vereinigten Königreich und international.

Der Skandal erreichte im November das britische Parlament, einschließlich der Bedenken der Liberaldemokraten-Abgeordneten Christine Jardine für ihre Wähler in Edinburgh. Am 10. Dezember bezeichnete Premierminister Keir Starmer die Entlassungen als „tief besorgniserregend“, bekräftigte Gewerkschaftsrechte und wies Minister an zu untersuchen – was die neueste Reaktion des Unternehmens auslöste.

Breiterer Branchenkontext

Der ungelöste Streit unterstreicht Arbeitskonflikte in der Spielebranche, ohne bisherige rechtliche Ergebnisse aus der IWGB-Klage.

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