Nach anfänglicher Empörung und einer Regierungsuntersuchung sind der Independent Workers' Union of Great Britain (IWGB) und Rockstar Games diese Woche bei einer vorläufigen Tribunalanhörung über die Entlassung von 31 sich organisierenden GTA-6-Entwicklern im November 2025 aneinandergeraten. Der IWGB fordert vorläufige finanzielle Unterstützung für die Betroffenen und wirft dem Unternehmen illegales Gewerkschaftsbrechen vor, während Rockstar die Kündigungen auf Verletzungen der Vertraulichkeit zurückführt.
Die vorläufige Anhörung diese Woche markiert eine Schlüssel-Eskalation im laufenden Streit um die abrupte Entlassung von 34 Mitarbeitern bei Rockstar – einschließlich 31 im Vereinigten Königreich ansässiger IWGB-Mitglieder – im November 2025. Wie in früheren Berichten dargestellt, berief sich das Unternehmen auf grob fahrlässiges Fehlverhalten durch das Teilen vertraulicher GTA-6-Details in einem unsicheren öffentlichen Discord-Kanal, was Proteste, Forderungen der Beschäftigten nach Wiedereinstellung und den Aufruf des britischen Premierministers Keir Starmer zu einer ministeriellen Untersuchung auslöste. Der IWGB drängt nun auf vorläufige Erleichterung, um den betroffenen Arbeitnehmern bis zur vollständigen Tribunalanhörung finanziellen Beistand zu leisten, und hebt Härten wie Einkommensverluste und Aufenthaltsrisiken hervor. „Dieser Fall geht über das Leid der 31 Menschen hinaus, die ihren Lebensunterhalt verloren haben... Es geht um die Arroganz eines Unternehmens wie Rockstar“, sagte die Gewerkschaft zu IGN und wiederholte Vorwürfe illegalen Gewerkschaftsbruchs. Rockstar konterte gegenüber IGN: „Es ging nie um Gewerkschaftsmitgliedschaft. Wir verfolgen stets eine Null-Toleranz-Politik gegenüber unbefugten Informationsfreigaben.“ Das Unternehmen bedauert die Maßnahme, betont aber ihre Notwendigkeit zum Schutz von Projekten unter globaler Beobachtung. Der Schlagabtausch unterstreicht anhaltende Spannungen in der Spielebranche zwischen Arbeitsorganisation und Datensicherheit, wobei eine Hauptanhörung aussteht.