Premierminister Keir Starmer kündigte an, dass Regierungsminister die Entlassung von über 30 Mitarbeitern bei Rockstar Games in dessen UK-Studio prüfen werden. Die Entlassungen Ende Oktober haben Vorwürfe des Gewerkschaftsbruchs von betroffenen Arbeitnehmern und Unterstützern hervorgerufen. Abgeordneter Chris Murray, der sich mit dem Unternehmen getroffen hat, äußerte Zweifel am Verfahren.
Hintergrund der Entlassungen
Ende Oktober hat Rockstar Games mehr als 30 Mitarbeiter bei Rockstar North im Vereinigten Königreich entlassen. Das Unternehmen führte die Kündigungen auf „schwerwiegendes Fehlverhalten“ zurück, doch es tauchten Details auf, die darauf hindeuten, dass die Maßnahmen aus Discord-Nachrichten resultierten, die überarbeitete interne Slack-Richtlinien kritisierten. Viele der entlassenen Entwickler waren Mitglieder oder organisierten sich mit der Independent Workers' Union of Great Britain (IWGB), was zu Vorwürfen des Gewerkschaftsbruchs führte.
Einmischung der Regierung
Der Abgeordnete Chris Murray für Edinburgh East und Musselburgh brachte die Angelegenheit im Parlament zur Sprache und traf sich mit Vertretern von Rockstar. Das Unternehmen bestand zunächst auf einer Verschwiegenheitsvereinbarung für das Gespräch, die Murray ablehnte. Nach dem Treffen äußerte Murray Bedenken und sagte: „Rockstar hat 31 Mitarbeiter entlassen, ohne Beweise oder Gewerkschaftsvertretung vorzulegen.“ Er fügte hinzu, dass das Gespräch seine Sorgen bezüglich der Einhaltung des britischen Arbeitsrechts und der Notwendigkeit der Entlassungen nur vertieft habe.
Premierminister Keir Starmer reagierte in einer Sitzung und nannte den Fall „sehr besorgniserregend“. Er betonte die Rechte der Arbeitnehmer auf Gewerkschaftsmitgliedschaft und versicherte: „Unsere Minister werden den von dem Abgeordneten genannten spezifischen Fall untersuchen und ihn auf dem Laufenden halten.“
Laufender Support und Proteste
Über 200 Rockstar-Mitarbeiter haben die Wiedereinstellung ihrer Kollegen gefordert. Proteste fanden vor Rockstar-Büros statt, um Solidarität mit den Arbeitnehmern zu zeigen. Die Angelegenheit ist noch nicht gelöst, ohne weitere bestätigte Maßnahmen seitens des Unternehmens oder der Regierung.”,”confidence_comment”:null,”discussion_summary”:null},