Amazon-Vertreter sind erstmals seit dem eskalierten Streit wieder im EU-Parlament zu einer Anhörung erschienen. Die Sitzung unterstreicht die anhaltenden Unvereinbarkeiten zwischen dem Unternehmen, Gewerkschaften und Politik. Abgeordnete äußern Zweifel an den Aussagen des Konzerns zu den Arbeitsbedingungen.
Die Anhörung im EU-Parlament markiert den ersten Auftritt von Spitzenvertretern des US-Konzerns Amazon seit dem eskalierten Streit um die Arbeitsbedingungen. Laut Berichten zeigt die Sitzung klar, wie unvereinbar die Positionen des Unternehmens, der Gewerkschaften und der Politik bleiben.
Amazon ist in die Brüsseler Institution zurückgekehrt, um sich zu den Vorwürfen zu äußern. Die EU-Abgeordneten zweifeln jedoch an den Behauptungen des Konzerns bezüglich der Bedingungen für Mitarbeiter in Lagern und Logistikzentren. Der Konflikt eskaliert seit Monaten und betrifft Themen wie Löhne, Arbeitszeiten und Sicherheitsstandards.
Gewerkschaften fordern strengere Regulierungen, während Amazon betont, faire Bedingungen zu bieten. Die Politik sucht nach einem Ausgleich, bleibt aber skeptisch gegenüber den Unternehmensangaben. Diese Anhörung könnte den Weg für weitere Untersuchungen ebnen.