Die Mehrheit der Arbeitnehmer im Privatsektor glaubt, dass ihre Aspirationen von gewählten Personalvertretern gut vertreten werden, laut einer im Januar erschienenen Dares-Notiz. Das Bild der Vertreter hat sich verbessert, das der Gewerkschaften folgte jedoch nur in geringerem Maße. Diese Umfrage von 2023 spiegelt einen Kontext sozialer Spannungen im Zusammenhang mit der Rentenreform wider.
Die Direktion für Forschung, Studien und Statistik (Dares) hat am 8. Januar eine Notiz zu einer großflächigen Umfrage aus dem Jahr 2023 veröffentlicht, die mehr als 30.000 Arbeitnehmer im Privatsektor umfasste, ohne Landwirtschaft, in Unternehmen mit mindestens 11 Beschäftigten. Diese Umfrage, die alle sechs Jahre seit über drei Jahrzehnten durchgeführt wird, zeigt eine Verbesserung der Wahrnehmung der Arbeitnehmervertreter unter den Arbeitnehmern. Die Mehrheit fühlt, dass ihre „Aspirations“ gut von diesen gewählten Vertretern weitergegeben werden, die in den Unternehmensvertretungsgremien sitzen. Das Bild der Gewerkschaften verbessert sich ebenfalls, wenn auch moderater. Die Meinungen bleiben gemischt, insbesondere bezüglich der Fähigkeit dieser Akteure, Arbeitgeber zu beeinflussen. Diese Analyse fällt in die Zeit der Mobilisierung gegen die Rentenreform, die heftige Debatten auslöste. Darüber hinaus folgen die Ergebnisse den Verordnungen vom September 2017, die die Arbeitnehmervertretungsgremien zusammengelegt haben. Diese aus den Betriebswahlen resultierenden Änderungen wurden von vielen gewählten Vertretern kritisiert, da sie sie vom Praxisalltag entfernen und mit übermäßigen Verpflichtungen belasten. Trotz dieser Herausforderungen hebt die Dares-Notiz einen positiven Trend im sozialen Dialog im Privatsektor hervor.