David Amiel startet Vergütungsreformen im öffentlichen Dienst neu

Der delegierte Minister David Amiel hat auf der Neujahrszeremonie des Obersten Rates für den Territorialen Öffentlichen Dienst am 7. Januar 2026 seine Absicht bekundet, die Diskussionen über die Bezahlung der Beschäftigten im öffentlichen Sektor neu anzustoßen. Er strebt ein produktives Jahr 2026 für die Bediensteten des öffentlichen Dienstes an, mit prospektiven Arbeiten zur Zukunft des Sektors, die im Herbst vor den Präsidentschaftsdebatten 2027 abgeschlossen werden sollen. Dieser Schritt adressiert eine große Herausforderung bei Karrieren und Vergütung, die von seinen Vorgängern häufig erwähnt, aber nie umgesetzt wurde.

David Amiel, der delegierte Minister für öffentlichen Dienst und Staatsreform, äußerte auf der Zeremonie des Obersten Rates für den Territorialen Öffentlichen Dienst (CSFPT) am Mittwoch, den 7. Januar, die Hoffnung auf ein «nützliches Jahr 2026» für die Beschäftigten im öffentlichen Dienst. Als Reaktion auf Philippe Laurent, den UDI-Bürgermeister von Sceaux und Präsidenten dieses Gremiums für Sozialdialog, das territoriale Arbeitgeber und Gewerkschaften vereint, kündigte er die Neubelebung des Projekts zur Vergütung im öffentlichen Sektor an. «Wir stehen vor einer großen Herausforderung bei Karrieren und Vergütung […] wir müssen in diesem Jahr an diesen Themen arbeiten», sagte Amiel. Dieses Dossier, das von seinen Vorgängern wiederholt angesprochen, aber nicht gelöst wurde, zielt darauf ab, die indikativen Entgelttabellen neu zu überdenken, die die Gehälter der öffentlichen Bediensteten regeln. Philippe Laurent, ein Befürworter der Reform dieser Tabellen, forderte auf, die Abhängigkeit von kategorialen oder einmaligen Anpassungsmaßnahmen zu verringern. «Wir müssen diesen Tabellen wieder Sinn geben und uns nicht zu sehr auf kategoriale oder ad-hoc-Anpassungsmaßnahmen stützen. Diese sind manchmal offensichtlich notwendig, können aber keine faire, nachhaltige und attraktive Vergütungspolitik bilden», erläuterte er. Diese prospektiven Arbeiten zur Zukunft des öffentlichen Dienstes sollen im Herbst 2026 abgeschlossen werden, mit Blick auf die Präsidentschaftsdebatten 2027. Sie erfolgen inmitten anhaltender Bedenken hinsichtlich der Vergütung im öffentlichen Dienst als Schlüsselfaktor zur Gewinnung und Bindung von Talenten.

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