Präsident William Ruto hat die Afrikaner dazu aufgerufen, die Landwirtschaft ernst zu nehmen, und erklärt, dass die nächsten Milliardäre Landwirte sein werden. Er äußerte sich dazu am Freitagabend auf der Mashariki Cooperation Conference in Diani, im Bezirk Kwale. Er verwies dabei auf das wachsende Bevölkerungswachstum und das enorme Marktpotenzial Afrikas.
Präsident William Ruto sprach am Freitagabend auf der Mashariki Cooperation Conference in Diani, im Bezirk Kwale. Er forderte die Afrikaner und Kenianer dazu auf, die Landwirtschaft ernsthaft anzugehen, und bekräftigte, dass die nächsten Milliardäre des Kontinents aus diesem Sektor hervorgehen werden. "Mir wurde vom ehemaligen Präsidenten der Afrikanischen Entwicklungsbank gesagt, dass die zukünftigen Milliardäre Landwirte sein werden. Deshalb versuche ich mich selbst in der Landwirtschaft", sagte Ruto. Er hob hervor, dass Afrikas Bevölkerung im Jahr 2026 die Marke von 1,58 Milliarden überschritten hat und bis 2050 voraussichtlich 2,5 Milliarden erreichen wird, was einem Viertel der Weltbevölkerung entspricht. Dieses Wachstum stellt Herausforderungen bei der Ernährung der Bevölkerung und der Beschäftigung der Jugend dar, wobei Afrikas Arbeitslosenquote bei 7,9 % liegt und ein Drittel der 420 Millionen Jugendlichen im Alter von 15 bis 35 Jahren arbeitslos oder entmutigt ist. "Wir haben Ressourcen und wir haben Vermögenswerte. Wir besitzen zwei Drittel des weltweit verbliebenen Ackerlandes", bemerkte Ruto. Die Afrikanische Kontinentale Freihandelszone werde den weltweit größten Binnenmarkt schaffen, fügte er hinzu. In Kenia gibt es derzeit keine verifizierten Dollar-Milliardäre.