Schulverzögerungen sind in abgelegenen ländlichen Gebieten größer

Altersklassen-Verzerrung, bei der Schüler hinter ihrer erwarteten Klasse zurückbleiben, erreicht höhere Werte in ländlichen und Flussgebieten im Norden Brasiliens. Daten aus 2024 zeigen erhöhte Raten in Pará und Amazonas, verbunden mit Zugangs- und Transportproblemen. Experten betonen die Notwendigkeit einer besseren Ressourcenzuweisung, um Abbruch und Ungleichheiten einzudämmen.

Die Altersklassen-Verzerrung stellt ein großes Hindernis für das brasilianische Bildungssystem dar, insbesondere in Gebieten fernab städtischer Zentren. Dieses Problem tritt auf, wenn ein Schüler mindestens zwei Jahre hinter der altersgerechten Klasse zurückliegt, und hängt mit Faktoren wie verspätetem Schultbeginn, unzureichender Alphabetisierung, Wiederholungen aufgrund schwacher Lernleistungen, schlecht umgesetzten Politiken zur fortlaufenden Förderung und Zugangsungleichheiten zusammen. Laut Daten aus 2024 des Nationalen Instituts für Bildungsstudien und -forschung Anísio Teixeira (Inep), analysiert vom QEdu-Portal, lagen die Raten in städtischen öffentlichen Schulen bei 11,6 % für den Grundschulbereich und 19 % für die Sekundarstufe. In ländlichen und Fluss-Schulen steigen die Werte auf 16,5 % bzw. 29,8 %. Der Norden hat die schwersten Bedingungen mit 26,4 % im Grundschulbereich und 43,2 % in der Sekundarstufe, was über den nationalen Durchschnitt liegt. Der Nordosten weist 14,4 % und 28,7 % auf, während der Südosten die besten Ergebnisse mit 10,2 % und 16,3 % erzielt. Pará und Amazonas führen die schlechtesten Indikatoren an: Pará mit 33,2 % im Grundschulbereich und 42,2 % in der Sekundarstufe; Amazonas mit 21,5 % und 50,6 %. Die anspruchsvolle Geografie dieser Bundesstaaten mit langen Strecken über schlechte Straßen oder Flüsse erschwert den Schülertransport, was zu unregelmäßiger Teilnahme und Erschöpfung führt, die das Lernen beeinträchtigt. Schüler aus armen Familien müssen oft zum Haushaltseinkommen beitragen, was das Problem verschärft. Die Zusammenlegung von Schülern in größere, entferntere Schulen durch Nukleation könnte diese Herausforderungen verstärkt haben. 2025 hat die Bundesregierung 31,2 Millionen Real für den Wasser-Schülertransport in rund 400 Gemeinden und Bundesstaaten bereitgestellt. Sollten diese Mittel jedoch unzureichend oder schlecht verwaltet sein, ist ein koordiniertes Handeln auf allen Regierungsebenen unerlässlich, um gefährdete Gebiete zu priorisieren und regionale Lücken zu schließen.

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