Swedish Aid Minister Benjamin Dousa and Sida director general in a serious meeting at the Foreign Ministry, discussing aid funding allegations linked to Hamas.
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Sida nimmt Vorwürfe zu Hilfsgeldern für Hamas ernst

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Die schwedische Hilfsorganisation Sida untersucht ernsthaft Behauptungen, dass schwedisches Hilfsgeld an eine Organisation geflossen ist, die mit Hamas und dem palästinensischen Islamischen Dschihad verbunden ist. Hilfsminister Benjamin Dousa hat den Generaldirektor von Sida zu einem Treffen ins Außenministerium bestellt. Eine gemeinsame Untersuchung mit mehreren Ländern läuft, um festzustellen, ob Fehler begangen wurden.

Die Behauptungen, dass schwedisches Hilfsgeld eine Organisation erreicht hat, die mit der als terroristisch eingestuften Hamas und dem palästinensischen Islamischen Dschihad verbunden ist, stammen vom Hilfsminister Benjamin Dousa (M). Er sagte der Aftonbladet, dass seit 2011 mindestens 55 Millionen Kronen an die Independent Commission for Human Rights (ICHR) über Sida geflossen seien. Die Mittel seien unter anderem für Polizeiausbildung unter Leitung der Hamas in Gaza und Podiumsdiskussionen mit Vertretern von Hamas und Islamischem Dschihad verwendet worden.

Dousa äußerte starken Zorn: «Wie zur Hölle konnten unsere Gelder in diese Organisation fließen?» Er betonte seine Verantwortung: «Ich bin letztlich verantwortlich, und deshalb werden wir handeln. Wir werden nicht zulassen, dass eine einzige schwedische Steuerkrone in die Hände von Terroristen oder in die Nähe von Terroristen gelangt.»

Sidas Generaldirektor Jakob Granit antwortet, dass die Behörde die Vorwürfe ernst nimmt. «Wir prüfen nun erneut alle relevanten Materialien und früheren Bewertungen, um sicherzustellen, dass schwedische Hilfe keinen Terrorismus finanziert,» schreibt er in einer Erklärung. Eine Untersuchung wird von Dänemark gemeinsam mit Sida, den Niederlanden, Finnland, Norwegen und der Schweiz geleitet, um Unregelmäßigkeiten zu bewerten. Granit weist darauf hin, dass Sida etablierte Routinen für Risikomanagement und Nachverfolgung zum Außenministerium (UD) hat, aber Informationsflüsse sollten immer überprüft werden.

Kommunikationschefin Maria Selin ergänzt, dass Sida Berichte über Hamas-verbundene Personen in gemeinsam finanzierten zivilen Polizeiausbildungen sehr ernst nimmt. Keine neue Unterstützung für ICHR ist geplant, und Rückzahlungen könnten gefordert werden, falls Regeln verletzt wurden. ICHR hat Sida versichert, dass keine Finanzierung an Hamas oder Islamischen Dschihad gegangen ist. Granit ist für Montag ins UD bestellt, um Fragen zu beantworten, und die genaue Summe, die Terrorgruppen erreicht hat, ist unklar.

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