Die Regierung investiert 55 Millionen Kronen in die Finger-Methode zur Demenzprävention, doch Forscher bezweifeln deren wissenschaftliche Grundlage. Socialstyrelsen und die Begründerin der Methode nehmen nun Stellung zur Kritik. Die Geriatrie-Professorin Miia Kivipelto bezeichnet die Kritik als unprofessionell.
Die schwedische Regierung hat 55 Millionen Kronen für die Finger-Methode bereitgestellt, die der Entstehung von Demenz vorbeugen soll. Mehrere Forscher äußerten Zweifel an der wissenschaftlichen Basis der Methode und kritisierten die Investition scharf. Socialstyrelsen und Miia Kivipelto, Geriatrie-Professorin und leitende Forscherin hinter der Methode, haben nun auf die Kritik reagiert. In einem Artikel in der Zeitung Dagens Nyheter nehmen sie zu den negativen Stimmen Stellung. „Ich bin einfach nur traurig. Es ist sehr unprofessionell“, kommentiert Kivipelto die Kritik der Forscher.