Südafrika fordert G20-Mitglieder auf, gegen Ausschluss durch die USA zu protestieren

Südafrika hat andere G20-Staaten formell aufgefordert, seinen Ausschluss aus bevorstehenden Veranstaltungen unter der US-Präsidentschaft anzufechten. Das Department of International Relations and Cooperation hat am 10. Dezember eine Note verbale an G20-Botschaften gesandt und sie gebeten, das Thema bei der ersten Sherpa-Sitzung in Washington am 15. Dezember anzusprechen. Dies folgt auf die Benachrichtigung der USA an Südafrika vom 4. Dezember, dass es zu keiner G20-Veranstaltung im Jahr 2026 eingeladen wird.

Die südafrikanische Regierung hat diplomatische Schritte unternommen, nachdem sie am 4. Dezember von den Vereinigten Staaten die Mitteilung erhalten hatte, von allen G20-Veranstaltungen während der US-Präsidentschaft 2026 ausgeschlossen zu sein. Dazu gehören Sherpa-Treffen, Arbeitsgruppen, Ministertreffen und der Gipfel der Staats- und Regierungschefs. Die USA haben zudem erklärt, sie würden dem traditionellen Troika-Format nicht folgen, das eine Abstimmung zwischen der aktuellen, vorherigen und künftigen Präsidentschaft vorsieht. Nach den üblichen Verfahren würde Südafrika als abtretende Präsidentschaft 2025 der Troika mit den USA und dem Vereinigten Königreich beitreten, das 2027 präsidieren soll. Der Ausschluss stört diese Kontinuität und weckt Bedenken hinsichtlich Präzedenzfällen für die Gruppe. Am 10. Dezember hat das Department of International Relations and Cooperation (Dirco) eine formelle Note verbale an G20-Botschaften und Hochkommissionen versandt. Das Dokument fordert, die Angelegenheit auf die Agenda der ersten G20-Sherpa-Sitzung in Washington DC am 15. Dezember zu setzen. Es betont, dies von der Entscheidung der USA zu unterscheiden, die meisten Veranstaltungen unter der südafrikanischen Präsidentschaft 2025 auszulassen, einschließlich des Johannesburg-Gipfels. Zane Dangor, Generaldirektor des Dirco und Südafrikas G20-Sherpa, teilte Medien mit, dass bis zum 12. Dezember keine Rückmeldungen zur Note eingegangen seien. Er äußerte jedoch Zuversicht, dass die Kollegen-Sherpas die Risiken des Ausschlusses in der Sitzung besprechen würden. Dangor erwähnte kürzliche Gespräche mit Amtskollegen, die er als unterstützend beschrieb. Er warnte, dass ein Weiterarbeiten ohne Südafrika die Integrität des Forums untergraben und es zu einer teilweisen Versammlung statt eines vollständigen G20 machen würde. Diese Entwicklung unterstreicht Spannungen in der multilateralen Diplomatie, während die USA die Führung der Gruppe übernehmen.

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