G20-Sherpas widersprechen US-Ausschluss Südafrikas

Bei der ersten Sherpa-Konferenz für die US-Präsidentschaft im G20 in Washington haben mehrere Mitglieder dem Ausschluss Südafrikas aus den Veranstaltungen 2026 widersprochen, nach dem jüngsten diplomatischen Vorstoß Pretorias. Trotz Unterstützung von EU, Deutschland, China und anderen hielt die USA an ihrer Entscheidung fest.

Die erste Sherpa-Konferenz für das von den USA ausgerichtete G20, die diese Woche in Washington stattfand, sah Widerspruch von mehreren Mitgliedern gegen den Ausschluss Südafrikas durch die USA aus allen Veranstaltungen 2026, einschließlich des Gipfels in Miami im Dezember.

Dies folgt auf die Benachrichtigung der USA an Südafrika am 4. Dezember über dessen Ausschluss und die Note verbale Südafrikas am 10. Dezember, die G20-Partner aufforderte, das Thema in der Sitzung am 15. Dezember anzusprechen. Widersprecher waren die Europäische Union, die Afrikanische Union, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, China, Kanada, Brasilien und andere, die die Stärke des G20 durch Diversität betonten.

Quellen aus Delegationen berichteten von einem Konsens für die Einbeziehung, doch der US-Sherpa erklärte die Entscheidung für endgültig. Genannte Gründe: Die Weigerung von Präsident Cyril Ramaphosa, die Präsidentschaft beim Johannesburg-Gipfel an den amtierenden US-Botschafter Marc Dillard (als zu junior eingestuft) zu übergeben, und Südafrikas Behauptung, die Erklärung der Staatschefs sei trotz US-Reserven vollständig konsensuell gewesen.

Der deutsche Kanzler Friedrich Merz versprach, mit Donald Trump zu sprechen; Botschafter Andreas Peschke hob die Rolle Südafrikas als wichtigste G20-Stimme Afrikas hervor. Das chinesische Außenministerium lobte Südafrikas frühere Beiträge und unterstützte seine Teilnahme zugunsten des Multilateralismus.

Die USA werden die traditionelle Troika mit vergangenen (Südafrika), aktuellen (USA) und zukünftigen (Großbritannien 2027) Präsidenten überspringen und sich nur mit späteren Gastgebern wie Großbritannien und Südkorea (2028) abstimmen. Einige Mitglieder hoffen auf eine frühe Einbeziehung Südafrikas 2026.

Getrennt davon hat der US-Senat Leo Brent Bozell III als Botschafter in Südafrika bestätigt, mit Priorität auf Trumps Agenda: Einladungen an Afrikaner, Rücknahme von Landgesetzen, Stopp von IStGH-Verfahren gegen Israel und Regelung der Beziehungen zu Russland, China und Iran.

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