Eine neue Folge der satirischen Serie Politically Aweh taucht in den G20-Gipfel in Johannesburg ein und beleuchtet Jugendaufstände in ganz Afrika. Moderatoren KG Mokgadi und Zoë Human meistern eingeschränkten Zugang zu Führern, indem sie Komödie mit Aufrufen zur Rechenschaftspflicht mischen. Aktivisten aus Kenia und Madagaskar äußern Frustration über unerfüllte Versprechen.
Der G20-Gipfel der Weltführer in Johannesburg erregte Aufmerksamkeit nicht nur durch diplomatische Gespräche, sondern auch durch die Stimmen einer jüngeren Generation, die Veränderung fordert. In einer mockumentary-ähnlichen Folge von Politically Aweh, die an Michael-Moore-Filme erinnert, machen sich Moderatoren KG Mokgadi und Zoë Human auf, Weltführer zu drangsalieren wegen drängender Probleme. Allerdings stoßen sie auf Hürden: Die Medien sind in ein Lagerhaus gesperrt und verfolgen die Ereignisse auf Bildschirmen, während tatsächlicher Zugang unerreichbar bleibt. Unverdrossen drängen die beiden durch Absperrungen, infiltrieren Empfänge und befragen Sprecher. Zu einem Zeitpunkt stellt Mokgadi inmitten des Chaos eine direkte Frage: „Is this normal?“ Die Folge verwebt Perspektiven afrikanischer Jugendaktivisten. Die kenianische Komikerin Justine Wanda betont die Einfachheit: „We just want to be free, man.“ Aus Madagaskar beschreibt Jugendführer Elliot Randriamandrato einen Wendepunkt: „The tipping point for younger people in the world is the moment to say no to this and fight for our liberty.“ Die Geschäftsführerin des Public Affairs Research Institute, Dr. Sithembile Mbete, hallt das nach: „If you are not going to meet your end of the bargain, we want you out.“ Satire durchsetzt die Erzählung mit Office-ähnlichen Beichtstühlen, die die Absurditäten des Gipfels entlarven. Mokgadi versucht, Präsident Cyril Ramaphosa vor aufkeimenden Aufständen in Ländern wie Kenia, Madagaskar und Tansania zu warnen. Später bei einem opulenten Empfang fragt er, warum die Regierungseffizienz nur für internationale Gäste zunimmt. Während der Gipfel mit selbstlobenden Bemerkungen der Führer endet, lenkt der Film den Fokus auf basisdemokratische Dynamik um. Wanda ruft zum Handeln auf: „Go out into the world and build the world that you want to see.“ Am 12. Dezember 2025 ausgestrahlt, unterstreicht diese Folge, wie Jugendbewegungen, verstärkt durch Plattformen wie TikTok, WhatsApp und Discord, globale Machtstrukturen herausfordern.