Südafrika zieht Entwurf der KI-Politik wegen fiktiver Quellen zurück

Die südafrikanische Regierung hat ihren Entwurf für eine nationale Politik zur Künstlichen Intelligenz zurückgezogen, nachdem fiktive Quellen im Literaturverzeichnis aufgedeckt wurden. Kommunikationsminister Solly Malatsi erklärte, dass dieser Umstand die Integrität des Dokuments beeinträchtige. Die Richtlinie war zuvor zur öffentlichen Stellungnahme veröffentlicht worden.

Das Ministerium für Kommunikation und digitale Technologien kündigte den Rückzug nach internen Untersuchungen zu den Quellenangaben des Richtlinienentwurfs an. Minister Solly Malatsi postete am 26. April 2026 auf X: „Nachdem bekannt wurde, dass der zur öffentlichen Stellungnahme veröffentlichte Entwurf der nationalen KI-Politik verschiedene fiktive Quellen im Literaturverzeichnis enthält, haben wir interne Nachforschungen eingeleitet…“ Malatsi betonte, dass das Versäumnis über ein technisches Versehen hinausgehe und die Integrität des Dokuments gefährdet habe. SABC News berichtete über den Vorfall unter der Überschrift „Südafrikas KI-Richtlinienentwurf nach Enthüllung fiktiver Referenzen zurückgezogen.“ In einer Diskussion bei SABC untersuchten Steven Fidley und Dr. Lavina Ramkissoon den KI-Richtlinienentwurf kritisch. Der Vorfall unterstreicht die Bedenken hinsichtlich der Ausarbeitung wichtiger Grundsatzdokumente in Südafrika.

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