Die südafrikanische Ministerin im Präsidialamt, Khumbudzo Ntshavheni, hat bekräftigt, dass ihre Regierung keine Entschädigungen für Nigerianer zahlen wird, die nach den jüngsten Übergriffen ihre Besitztümer zurückgelassen haben. Sie reagierte damit am Samstag auf Kritik des ehemaligen Senators Shehu Sani.
Ntshavheni äußerte sich dazu während einer Pressekonferenz am Freitag und wiederholte ihre Aussage am Samstag. Sie erklärte, dass nur rechtmäßig registrierte Immobilien für einen Marktverkauf infrage kämen und informelle Strukturen nicht entschädigungsberechtigt seien. Die Ministerin fügte hinzu, dass sie bei ihrer ersten Ablehnung dieser Idee „nicht gestottert“ habe. Zudem forderte sie Informationen zu mutmaßlichen Drogenverstecken, die von Nigerianern betrieben würden, damit die Behörden dagegen vorgehen könnten. Nigerianische Amtsträger hatten zuvor erklärt, sie planten, die verlassenen Vermögenswerte zu dokumentieren, um mögliche Entschädigungen zu fordern. Shehu Sani kritisierte Ntshavenis Haltung in den sozialen Medien und bezeichnete sie als unangemessen für eine hochrangige Beamtin.