Die südafrikanischen Leichtathletik-Staffelteams zeigen sich trotz Verletzungssorgen optimistisch für die World Athletics Relays 2026, die am 2. und 3. Mai in Gaborone, Botswana, stattfinden. Die Veranstaltung findet zum ersten Mal auf afrikanischem Boden statt, wobei das Team SA als Titelverteidiger in den 4x100m- und 4x400m-Läufen der Männer antritt. Die Vorbereitungen beinhalteten eine Trainingseinheit in Johannesburg am 29. April.
Am 29. April absolvierten die südafrikanischen Staffelteams ihr Training in Auckland Park, Johannesburg, im Vorfeld der World Athletics Relays. Die Mannschaft gewann beim letztjährigen Event in China Gold in den 4x100m- und 4x400m-Staffeln der Männer sowie Bronze in der 4x400m-Staffel der Frauen.
Verletzungen haben das 4x400m-Team der Frauen am härtesten getroffen; Kapitänin Zenéy Geldenhuys, Miranda Coetzee und Shirley Nekhubui fallen aus. Die Ersatzkapitänin Marlie Viljoen betonte den "Heimvorteil" im benachbarten Botswana und verwies auf den kurzen Flug und die Vertrautheit für die südafrikanischen Athleten. "Es fühlt sich an, als würde man zu einem lokalen Wettkampf fahren", sagte sie.
Akani Simbine hat einen kleinen Verletzungsschreck nach seinem Sieg bei der Akani Simbine Classic am 28. April überwunden und wird antreten. Wayde van Niekerk fehlt in der 4x400m-Staffel der Männer und wird durch Bradley Maponyane ersetzt, der neben Zakithi Nene und anderen zum Aufgebot gehört.
Hezekiel Sepeng von Athletics South Africa betonte, dass man den Druck als Titelverteidiger annehmen müsse. Er verwies auf die geschwächte Teilnahme der US-Teams und die Absagen aus Jamaika, bekräftigte jedoch das wachsende Ansehen Afrikas. "Es ist Zeit für Afrika", so Sepeng.