In der Nacht zum 30. April 2026 summierten sich auf den Autobahnen des Bundesstaates São Paulo laut Daten von Artesp und Waze 634,7 km an gleichzeitigem Stau. In der Hauptstadt wurde um 17:30 Uhr mit 1.231 km ein Verkehrsspitzenwert erreicht, der gegen 19:00 Uhr auf 718 km zurückging. Das hohe Verkehrsaufkommen war auf die Reisewelle zum verlängerten Wochenende am 1. Mai, dem Tag der Arbeit, zurückzuführen.
Der ausgehende Verkehr aus São Paulo am Vorabend des Tags der Arbeit führte am Donnerstagabend (30.) zu starken Verkehrsbehinderungen. Daten von Artesp und Waze zeigten gegen 19:20 Uhr 634,7 km Stau auf 80 Streckenabschnitten mit einer kumulierten Verzögerungszeit von fast 26 Stunden.
Die Rodovia Anhanguera (SP-330) führte mit 56 km Stau und 7 Stunden und 34 Minuten Verzögerung in Richtung Campinas, Ribeirão Preto und das Landesinnere. Auch die Rodovias dos Bandeirantes (SP-348) und Castelo Branco (SP-280), die wichtigsten Ausfallstraßen der Hauptstadt an verlängerten Wochenenden, waren stark belastet.
In Richtung Küste gab es auf der Rodovia dos Imigrantes zähfließenden Verkehr zwischen km 32 und 43 sowie Staus bei km 47-49 und 65-70. Die Rodovia Anchieta meldete Staus bei km 33-42 und 54-56 in Richtung Küste sowie Verzögerungen bei km 59-63 in Richtung Stadtzentrum. In Richtung Landesinnere bildete die Rodovia Raposo Tavares gegen 18:30 Uhr über 20 km Stau von km 12 bis 33, während die Castelo Branco bei km 20-26 und 32-36 überlastet war.
Innerhalb der Stadt erreichte der vom CET gemessene Stauindex um 17:30 Uhr einen Höchststand von 1.231 km, nachdem er am frühen Nachmittag bereits von 400 km am Morgen auf über 900 km angestiegen war. Bis 19:00 Uhr sank der Wert auf 718 km, was jedoch immer noch über dem Durchschnitt lag.