Bob Labriola, Redakteur bei Steelers.com, erklärte, dass er sich gegen eine Verpflichtung von Quarterback Kirk Cousins durch die Pittsburgh Steelers ausspricht. Sein Kommentar war die Antwort auf die Leserfrage, ob man sich eher für Cousins oder Aaron Rodgers entscheiden solle. Labriolas deutliche Ablehnung unterstreicht die interne Skepsis inmitten der Quarterback-Spekulationen.
In einer am Donnerstag veröffentlichten Ausgabe der Rubrik 'Asked and Answered' auf Steelers.com antwortete Bob Labriola direkt auf die Frage eines Fans: „Ich sage kategorisch Nein zu Kirk Cousins.“ Die Meinung des Redakteurs ist aufgrund seiner Rolle bei der Organisation bemerkenswert, da er sich laut einem Bericht von Steelers Depot vom Donnerstagnachmittag selten so direkt zu Spielern äußert, die nicht im Kader stehen. Labriolas Haltung kommt zu einem Zeitpunkt, an dem die Steelers Alternativen zu Aaron Rodgers prüfen, der möglicherweise zurücktritt oder seinen Vertrag verlängert. Cousins, der kürzlich nach zwei schwachen Saisons von den Atlanta Falcons entlassen wurde, führt hinter Rodgers die Liste der verfügbaren Quarterbacks auf dem Free-Agent-Markt an. Er startete 22 Spiele für Atlanta, warf 21 Interceptions und diente 2025 als Backup, bis sich Michael Penix Jr. verletzte. Die Falcons entließen ihn zum Beginn des neuen Liga-Jahres; Tua Tagovailoa übernahm seinen Platz, während Kyler Murray bei Minnesota unterschrieb. Cousins zeigt keine Eile bei einer Vertragsunterzeichnung, gestärkt durch einen schwach besetzten Draft-Jahrgang und die Tatsache, dass andere Quarterbacks bereits neue Teams gefunden haben. Spekulationen bringen ihn mit Las Vegas als Mentor für Fernando Mendoza oder mit Arizona in Verbindung, wo ein klarer Starter fehlt. Adam Schefter von ESPN brachte Pittsburgh als mögliches Ziel ins Spiel, obwohl die Steelers kein Interesse bestätigt haben. Labriolas Ansicht ist zwar einflussreich, wird aber nicht die Entscheidungen des Teams diktieren.