Die Pittsburgh Steelers haben die Erlaubnis angefordert, den Defensive Coordinator der Los Angeles Rams, Chris Shula, für ihre Cheftrainer-Stelle zu interviewen, berichtet Adam Schefter von ESPN. Dies ist die zweite bekannte Interviewanfrage des Teams, nach einer ähnlichen für den Passspiel-Koordinator der Rams, Nate Scheelhaase. Shula, ein 39-jähriger defensionsorientierter Trainer mit starken NFL-Verbindungen, taucht als früher Kandidat auf, nach dem kürzlichen Rücktritt von Mike Tomlin.
Die Pittsburgh Steelers gehen zügig in ihrer Suche nach einem neuen Cheftrainer vor, nach dem Rücktritt von Mike Tomlin. Am 14. Januar 2026 berichtete Adam Schefter, dass das Team die Erlaubnis angefordert hat, den Defensive Coordinator der Rams, Chris Shula, zu interviewen, wozu ihr Interesse an einem weiteren Rams-Assistenten, dem Passspiel-Koordinator Nate Scheelhaase, kommt. Shula, 39 Jahre alt, passt ins Profil früherer Steelers-Engagemente: ein junger, defensionsorientierter Trainer ohne vorherige Cheftrainererfahrung. Sein NFL-Pedigree ist bemerkenswert; sein Großvater Don Shula hält den Rekord für die meisten Siege eines NFL-Chieftrainers mit 328 und empfahl einst Chuck Noll – der später die Steelers zu vier Super Bowls führte – der Rooney-Familie. Shulas Vater Dave trainierte ebenfalls in der Liga, einschließlich einer Zeit als Bengals-Chieftrainer, und arbeitete mit dem ehemaligen Steelers-GM Kevin Colbert in Miami zusammen. Zudem war Shula Defensive Coordinator unter Tom Arth, dem aktuellen Quarterback-Trainer der Steelers an der John Carroll University. Rams-Cheftrainer Sean McVay lobte Shulas Fähigkeiten. „Er ist ein toller Trainer, toller Verbinder und hat eine große Fähigkeit zur emotionalen Intelligenz in Bezug darauf, wie man kommuniziert“, sagte McVay und hob Shulas Führungsqualitäten und Anpassungsfähigkeit hervor, die ihm seine Rolle einbrachten. Unter Shula belegte die Rams-Defense in der Saison 2025 den 16. Platz in der Gesamtverteidigung und den 10. in der Punkteverteidigung. In den letzten zwei Jahren lag sie auf Platz 11 und 7 bei Sacks und Balleroberungen. Albert Breer von Sports Illustrated wies auf Shulas frühere Verbindungen zur Steelers-Organisation hin, noch bevor Tomlin ging. Diese Interviewanfrage unterstreicht die Vorliebe der Steelers für Trainer aus erfolgreichen Linien wie der von McVay, die Cheftrainer wie Zac Taylor und Matt LaFleur hervorgebracht hat. Im Fortgang der Suche positioniert Shulas Mischung aus Defensivexpertise und Organisationsverbindungen ihn als überzeugende Option für Pittsburgh.