Der Oberste Gerichtshof hat am 17. Juni 2026 die Anhörung zu einem Antrag, der die Entscheidung der National Testing Agency zur erneuten Durchführung der NEET-UG 2026 für fast 2,2 Millionen Kandidaten anfechtet, auf Juli verschoben.
Die NEET-UG 2026-Prüfung, die ursprünglich am 3. Mai stattfand, wurde am 12. Mai nach Vorwürfen eines Prüfungsfragen-Lecks landesweit annulliert. Es folgte eine Untersuchung durch das Central Bureau of Investigation, und für den 21. Juni wurde eine neue Prüfung angesetzt. Ein Richtergremium unter dem Vorsitz des Chief Justice of India Surya Kant und Richterin V. Mohana verwies die Angelegenheit an ein Gremium unter der Leitung von Richter P.S. Narasimha. Da dieses Gremium jedoch erst nach Wiederaufnahme der regulären Sitzungen des Obersten Gerichtshofs am 13. Juli tagt, würde dies den Antrag gegenstandslos machen. Der von der ehemaligen stellvertretenden Generaldirektorin für Gesundheitsdienste, Dr. Mangala Kohli, eingereichte Antrag zielt darauf ab, die Entscheidung zur Wiederholungsprüfung aufzuheben. Darin wird argumentiert, dass die pauschale Annullierung redliche Kandidaten ungerechtfertigt benachteilige. Zudem wird die Einführung sicherer, technologiegestützter Systeme, ein unabhängiger Expertenausschuss sowie ein vorläufiger Stopp der Wiederholungsprüfung als einstweilige Maßnahme gefordert.