Russlands Biathleten klagen gegen ihre Sperre beim Sportgerichtshof (CAS), was Reaktionen schwedischer Stars auslöst. Sebastian Samuelsson und Elvira Öberg äußern Vertrauen in die Regeln der IBU und betonen, dass russische Athleten nicht antreten sollten.
Russlands Sportminister Michail Degtjarjov gab am Donnerstag bekannt, dass die Biathleten des Landes gegen ihre Sperre beim Sportgerichtshof (CAS) klagen, eine Klage, die später vom Internationalen Biathlon-Bund (IBU) bestätigt wurde. Dies geschieht, während einige russische und belarussische Langläufer wieder international antreten dürfen, beginnend am Wochenende in Davos, Schweiz.
Der schwedische Biathlon-Star Sebastian Samuelsson ist über den russischen Schritt nicht überrascht, bedauert aber, dass Rechtsstreitigkeiten den Sport überschatten. „Es ist bedauerlich, dass Rechtskämpfe entscheiden, mit Hin- und Herinterpretieren der Regeln. Aber ich vertraue den Vorschriften der IBU und glaube nicht, dass wir in die gleiche Situation wie in anderen Sportarten geraten,“ sagt er zu SVT Sport. Samuelsson betont, dass die Regeln zwischen Verbänden wie IBU und FIS unterschiedlich sind, und für ihn ist es glasklar: „Hier sollten keine Russen sein.“ Er fügt hinzu, dass es seltsam wäre, russische Athleten mit Waffen in Europa zu sehen.
Elvira Öberg reagiert ebenfalls auf die Klage. „Ich verstehe sie, aber ich bin sehr zuversichtlich, dass die IBU die richtige Entscheidung trifft. Sie haben eine klare Linie verfolgt, und ich vertraue ihnen,“ sagt sie. Beide schwedischen Stars heben ihr Vertrauen in die konsistente Handhabung der IBU bezüglich der Teilnahme russischer und belarussischer Athleten hervor, inmitten anhaltender Debatten über Sanktionen im Zusammenhang mit geopolitischen Spannungen.