Das US-Frauen-Eishockeyteam besiegte Schweden 5:0 im Halbfinale der Olympischen Winterspiele 2026 am 16. Februar und zog ins Goldmedaillen-Finale gegen Kanada ein. Team USA verbesserte sich auf 6:0 im Turnier und übertraf die Gegner insgesamt mit 31:1. Der Sieg zeichnete sich durch starke Offensivaktionen und eine Rekord-Shutout-Serie aus.
Das US-Frauen-Eishockeyteam sicherte sich einen 5:0-Sieg über Schweden im Frauenturnier-Halbfinale bei den Olympischen Winterspielen 2026 in Mailand am 16. Februar. Dieser Erfolg brachte Team USA ins Goldmedaillen-Finale gegen Kanada am Donnerstag nach Kanadas Halbfinalsieg über die Schweiz. Team USA eröffnete das Tor in der ersten Periode, als Forward Kelly Pannek auf Verteidigerin Cayla Barnes assistierte, die mit einem Snapshot-Tor an Schwedens Torhüterin Ebba Svensson Traff vorbeischoss (14:51), was den USA einen 1:0-Vorsprung einbrachte. Die Amerikanerinnen schossen 13:2 auf Schweden in der Periode, erweiterten aber ihren Vorsprung in der zweiten. Bei 10:51 Restzeit passte Abbey Murphy zu Hannah Bilka, die Taylor Heise für einen One-Timer vorbereitete und es 2:0 machte – Heises zweites Tor im Turnier. Weniger als eine Minute später erzielte Kendall Coyne Schofield per Ablenkung das 3:0. Hayley Scamurra tippte dann den Puck vor der Giebelfläche kurz darauf ein und machte es 4:0. Schwedens Trainer Ulf Lundberg zog Svensson Traff spät in der zweiten Periode ab und ersetzte sie durch Emma Söderberg, doch Scamurra traf bald darauf wieder und besiegelte das 5:0. Team-USAs Torhüterin Aerin Frankel hielt die Null, was zu einer Serie von 331 Minuten und 23 Sekunden führte – der längsten in der Geschichte des olympischen Frauen-Eishockeys. Die USA hat nun in den letzten fünf Spielen zugeschaut. Trotz dreier Strafen in der zweiten Periode und einem Rückstand bei den Schüssen 13:11 in diesem Drittel hielt Team USAs Penalty Kill stand, wobei die 20-jährige Joy Dunne eine Schlüsselrolle bei Störungen spielte. Verteidigerin Laila Edwards hob das Selbstvertrauen des Teams hervor: „Die Energie ist großartig. Ich denke, wir werden im Turnierverlauf besser... Wir haben dominiert, sind aber nicht selbstgefällig.“ Kapitänin Hilary Knight betonte den Spaß: „Es macht einfach riesig Spaß... wenn man mit fähigen Spielerinnen spielt, umso mehr.“ Die USA sucht Revanche nach der 3:2-Niederlage gegen Kanada im Goldmedaillen-Spiel 2022. Trainer John Wroblewski sagte: „Jetzt, wo wir hier sind, ist das das Ziel.“ Schweden, ein junges Team mit zwei vorherigen Shutouts im Turnier, spielt um Bronze.