Das schwedische Frauenhockeyteam zog in die Olympia-Viertelfinals ein, nach einem dominanten 4:0-Sieg gegen Frankreich, der dritten Sieg in Folge in der Gruppenphase. Das Spiel begann stark mit Schlüsselbeiträgen der Stürmerinnen, wurde jedoch von einer frühen Verletzung der Verteidigerin Jenna Raunio überschattet. Torhüterin Emma Söderberg lieferte eine solide Leistung.
Schweden stürmte zu einem überzeugenden 4:0-Sieg gegen Frankreich im Olympia-Gruppenspiel und sicherte sich die Qualifikation für die Viertelfinals sowie die Chance auf Gruppensieg. Das Spiel begann traumhaft für die Schwedinnen, die die erste Periode mit 19:3-Schussvorteil dominierten. Thea Johansson eröffnete das Scoring, Sara Hjalmarsson machte es 2:0, und Hanna Thuvik führte auf 3:0 vor Periodenende. Schweden behielt die Kontrolle durchgehend, obwohl das Tempo gegen Ende etwas nachließ, und zeigte starke Disziplin und Konzentration. Ein signifikanter Rückschlag ereignete sich früh, als Jenna Raunio hinter dem Tor einen harten Check nur Minuten in die erste Periode erhielt. Sie verzog schmerzhaft das Gesicht, ging zur Bank und verließ bald die Kabine ohne Strafzeit. Raunio kehrte nicht mehr ins Spiel zurück. SVT-Experte Jonas Andersson hob die potenzielle Auswirkung hervor: „Sie ist eine von vier Verteidigerinnen, die gegen die Besten spielen können. Ein riesiger Verlust“, mahnte aber vor voreiligen Schlüssen. Offensiv zeigte Schweden Tiefe mit 14 Toren und nur zwei Gegentoren in drei Spielen. Thea Johansson setzte ihren starken Turnierlauf mit einem weiteren Tor fort, insgesamt vier in drei Spielen, was die Lobeshymne von Trainer Ulf Lundberg vor dem Turnier bestätigt, dass sie Gegner überraschen und maßgeblich beitragen könne. Im Tor löste Emma Söderberg Ebba Svensson Träff ab, die die zwei vorherigen Siege (4:1 gegen Deutschland und 6:1 gegen Italien) mit 94,3% Fangquote begonnen hatte. Söderberg hatte wenige Tests, bot aber Stabilität, wenn nötig, und unterstreicht Schwedens zuverlässige Torhüteroptionen. Der Sieg hebt Schwedens Mischung aus Jugend und Erfahrung hervor, mit Spielerinnen wie Johansson, Hanna Olsson, Sara Hjalmarsson und Lisa Johansson unter den Top-Torschützinnen des Turniers.