Das schwedische Fraueneishockeyteam, die Damkronorna, besiegte Frankreich 4:0 bei den Olympischen Winterspielen und sicherte den Einzug ins Viertelfinale. Es war der dritte Sieg in Folge im Turnier, wobei drei Tore in der ersten Periode den Grundstein für den Sieg legten. Verteidigerin Jenna Raunio musste nach einem Check das Eis verlassen, es handelt sich jedoch um Vorsichtsmaßnahmen wegen einer früheren Gehirnerschütterung.
In Mailand bei den Olympischen Winterspielen 2026 zerlegte das schwedische Frauenteam Frankreich am Sonntag, den 8. Februar, mit 4:0. Der Sieg kam wie erwartet und markierte den dritten Sieg in Folge in der Gruppenphase. Schweden bestimmte in der ersten Periode mit drei Toren in 20 Minuten den Spielverlauf und entschied das Match effektiv. Die Tore erzielten Lisa Johansson, Hanna Thuvik, Sara Hjalmarsson und Thea Johansson, die ihr viertes Turniertor schoss und die Torschützenliste anführt. Die Schussstatistik unterstrich die schwedische Dominanz: 49-14 für Schweden. Das Spiel war hart mit mehreren Strafen, doch die Damkronorna blieben sicher. „Es wird etwas anspruchsvoll. Wir haben viel Puck und versuchen, das Tempo hochzuhalten und präzise zu sein“, sagte Verteidigerin Maja Nylén-Persson in der SVT-Übertragung. Sie fügte hinzu: „Wir versuchen, gute Gewohnheiten beizubehalten. Wir sind in einem Prozess und wollen Spiel für Spiel aufbauen.“ Der Sieg sicherte Platz drei in der Gruppe und damit den Viertelfinaleinzug. Schweden strebt den Gruppensieg an, da Japan alle verbleibenden Spiele gewinnen muss, um zu konkurrieren. Ein potenzieller Ersterplatz könnte Kanada und die USA im Viertelfinale vermeiden. Eine Sorge war die 19-jährige Verteidigerin Jenna Raunio, die früh in der ersten Periode einen Check erhielt und nicht zurückkehrte. Teamarzt Wille Ahnberg erklärt: „Ihr geht es gut, aber angesichts ihrer Vorgeschichte mit einer Gehirnerschütterung bei der U20-WM 2022 nehmen wir höchste Vorsicht walten und lassen sie ruhen. Keine neuen Symptome.“ SVT-Experte Jonas Andersson betont: „Wenn Schweden Raunio verliert, wäre das ein riesiger Rückschlag.“ Die Damkronorna haben nun 14 Tore erzielt und nur zwei kassiert. „Das sah großartig aus“, sagt Expertin Maria Rooth. Nächstes Spiel gegen Japan am 10. Februar um 12:10 Uhr.