Schwedens Tre Kronor startete das olympische Eishockeyturnier mit einem 5–2-Sieg über Gastgeber Italien in Mailand, doch das Spiel war enger als erwartet. Die Schweden gerieten unter Druck von den Italienern, die trotz des überlegenen schwedischen NHL-Star-Kaders zweimal ausgleichten. Trainer Sam Hallam fordert Verbesserungen vor dem Spiel gegen Finnland.
Tre Kronor traf auf Italien in der Olympia-Eröffnung am 11. Februar 2026 in Mailand. Das Spiel in der Sant'Giulia-Arena entwickelte sich zu einem angespannten Duell, in dem Schweden, weltweit auf Platz vier, nicht wie erwartet gegen Platz 18 Italien dominierte. nnDer Schock kam früh bei 4:14, als Torwart Filip Gustavsson seinen Schläger bei einem Fernschuss verlor, was Luca Frigo zum 1–0-Tor nutzte. Schweden reagierte schnell: Gabriel Landeskog glich zum 1–1 in Powerplay bei 9:06 aus, Gustav Forsling machte es 2–1 per Rebound mit 2:07 Restzeit in der ersten Periode. Schweden hatte 27–3 Schüsse in der Periode, doch Torwart Damien Clara parierte entscheidend. nnIn der zweiten Periode glich Italien nach 37 Sekunden durch Matt Bradley, assistiert von Dustin Gazley, zum 2–2 aus – ihr zweites Tor bei vier Schüssen. William Nylander brachte Schweden mit Vorlage von Rasmus Dahlin wieder in Führung (3–2). Clara verletzte sich in der dritten Periode und wurde durch Davide Fadani ersetzt. nnSchweden sicherte den Sieg spät: Mika Zibanejad traf zum 4–2 mit Dahlin-Vorlage, Victor Hedman beendete es 5–2 ins leere Tor. Trotz des Siegs war Experte Håkan Loob nicht beeindruckt: „Es gibt viel nachzudenken. Viele Fragen.“ Trainer Sam Hallam zu TV4: „Wir werden etwas schlampig. Wir müssen in zwei Tagen viel besser gegen Finnland sein.“ nnRasmus Dahlin sagte: „Wir hätten ein paar mehr treffen können.“ Gabriel Landeskog betonte: „Wir versuchen, die Chemie zu finden.“ Gustavsson nannte Italiens Tor „Glück“ und beschrieb es als schwer, ins Spiel zu kommen, wenn Schweden dominiert. Nächstes Spiel gegen Finnland am 14. Februar.