Die UEFA hat den FC Bayern München mit 50.000 € bebußt und eine teilweise Sperre der Südkurve in der Allianz Arena für das nächste Champions-League-Heimspiel des Vereins angeordnet – wegen wiederholtem Einsatz von Pyrotechnik. Die Sanktion geht auf Vorfälle beim Spiel gegen Sporting Lissabon am 9. Dezember 2025 zurück. Dadurch werden alle Tickets für die untere Südkurve annulliert und erstattet vor dem Duell mit Union Saint-Gilloise am 21. Januar 2026.
Das Disziplinierungsausschuss der UEFA hat die Strafe verhängt, nachdem Bayerns Ultras während des Champions-League-Spiels gegen Sporting Lissabon am 9. Dezember 2025 Pyrotechnik in der Südkurve gezündet hatten. Dieser Verstoß gegen die Sicherheitsregeln der UEFA-Wettbewerbe führte zu einer Bußgeld von 50.000 € und der Sperre der Blöcke 111 bis 114 in der unteren Südkurve für das nächste Heimspiel. Das betroffene Spiel ist Bayerns Partie gegen Royale Union Saint-Gilloise am Mittwoch, den 21. Januar 2026, in der Allianz Arena. Wegen des Ticket-Systems des Stadions, das in der unteren Südkurve keine Plätze nach einzelnen Blöcken vergibt, wirkt sich die Teilsperre auf den gesamten Bereich aus. Alle 9.336 Tickets für die Blöcke 109 bis 117 werden ungültig gemacht, mit Rückerstattung an die Käufer. Der Verein kündigte an, dass die Stornierungen am Freitag, den 10. Januar 2026, erfolgen und niemand in der Südkurve beim Spiel sein darf. Die offizielle Stellungnahme des FC Bayern erläuterte: „Da Tickets für FC-Bayern-Heimspiele in der unteren Südkurve nicht nach Block vergeben werden und alle 9.336 Tickets für Blöcke 109 bis 117 gelten, ist es technisch unmöglich, nur die 4.800 Tickets für Blöcke 111 bis 114 zu stornieren.“ Die Maßnahme soll die UEFA-Pyrotechnikverbote durchsetzen, obwohl Beobachter bezweifeln, dass sie Fans von ähnlichen Aktionen in zukünftigen Spielen abhält. Diese zuvor ausgesetzte Sanktion tritt nun in Kraft und unterstreicht anhaltende Spannungen zwischen Fankultur und Wettbewerbsregeln im europäischen Fußball.