UMG-Vorstand bekräftigt Vertrauen in Unternehmensführung nach Übernahmeangebot von Pershing Square

Der Verwaltungsrat der Universal Music Group hat nach einem unaufgeforderten Übernahmeangebot von Pershing Square sein uneingeschränktes Vertrauen in die Unternehmensführung zum Ausdruck gebracht. Die von Bill Ackman geleitete Investmentfirma schlug den Erwerb der UMG in einem Geschäft vor, das das Unternehmen mit mehr als 60 Milliarden Dollar bewertet. Der Vorstand kündigte an, das unverbindliche Angebot im Einklang mit seinen treuhänderischen Pflichten zu prüfen.

Die Universal Music Group (UMG) hat den Erhalt eines unaufgeforderten und unverbindlichen Angebots von Pershing Square zur Übernahme des Unternehmens bestätigt. In einer Pressemitteilung erklärte der Vorstand, er habe volles Vertrauen in die Strategie der UMG sowie in die Führung durch den Chairman und CEO Sir Lucian Grainge und das Management-Team. Gemeinsam mit seinen Beratern plant der Vorstand, den Vorschlag zu prüfen und dessen Auswirkungen auf Aktionäre, Mitarbeiter, Künstler, Songwriter und andere Interessengruppen zu analysieren. Die UMG wird bis zum Abschluss der Prüfung keine weiteren Kommentare abgeben. Das am 7. April bekannt gegebene Angebot sieht vor, den Aktionären 9,4 Milliarden Euro (10,85 Milliarden Dollar) in bar beziehungsweise 5,05 Euro (5,82 Dollar) pro Aktie zu zahlen. Es würde die UMG mit Pershing Square SPARC Holdings zusammenführen, den Hauptsitz von den Niederlanden nach Nevada verlegen und die Aktie an der New York Stock Exchange anstatt an der Euronext Amsterdam notieren. Pershing Square bewertet die UMG mit über 60 Milliarden Dollar. Bill Ackman, Gründer von Pershing Square, betonte in einem Schreiben an den Vorstand, dass die starke geschäftliche Performance der UMG im Kontrast zum hinterherhinkenden Aktienkurs stehe. Als Faktoren, die nicht mit dem Musikgeschäft zusammenhingen, nannte er die Unsicherheit bezüglich der 18-prozentigen Beteiligung der Bolloré Group, einen verzögerten Börsengang in den USA sowie ungenutzte Kapazitäten in der Bilanz. Ackman wies darauf hin, dass diese Punkte durch die Fusion gelöst werden könnten, und hielt am 7. April eine Telefonkonferenz mit Analysten und Aktionären ab, wobei er mit einem Abschluss bis Jahresende rechnet.

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