Das US-Finanzministerium hat sechs Personen, die mit dem Nordost-Kartell in Verbindung stehen, mit Sanktionen belegt, darunter Eduardo Javier Valdez Islas, bekannt als „El Crosty“, wegen Menschenschmuggels und Geldwäsche. Das Kartell operiert hauptsächlich in Tamaulipas, Nuevo León und Coahuila. Die Maßnahmen blockieren deren Vermögenswerte auf US-Territorium.
Das US-Finanzministerium gab Sanktionen gegen ein Geldwäsche- und Bargeldschmuggelnetzwerk bekannt, das vom Nordost-Kartell (CDN) betrieben wird. Unter den sanktionierten Personen befindet sich Eduardo Javier Valdez Islas, bekannt als „El Crosty“, der für die Menschenschmuggeloperationen in Nuevo Laredo verantwortlich ist. „El Crosty“ beaufsichtigt die als „pateros“ bezeichneten Schleuser und genehmigt den Transfer von Migranten über den Rio Grande nach Texas. Zudem fungiert er als Vermittler bei diesen Operationen und verwaltet Bargeldeinlagen in Nuevo Laredo, wobei er eng mit Abdon Federico Rodríguez García, der Nummer zwei des Kartells, zusammenarbeitet. Das Nordost-Kartell mit Sitz in Nuevo Laredo kontrolliert Drogenhandels- und Menschenschmuggelrouten in der Grenzregion. Es war früher als Los Zetas bekannt und wurde am 24. Juli 2011 als transnationale kriminelle Organisation eingestuft. Es handelt mit Fentanyl, Methamphetamin, Heroin, Marihuana und Kokain und ist in Bestechung und Erpressung verwickelt. Die Sanktionen frieren alle Vermögenswerte und Eigentumsanteile der benannten Personen in den Vereinigten Staaten ein, wobei für den Handel mit ihnen zivil- oder strafrechtliche Sanktionen drohen.