Max Verstappen hat es am Donnerstag bei den Medienterminen in Spa vermieden, auf Spekulationen über seine Zukunft in der Formel 1 und mögliche Verbindungen zu McLaren einzugehen. Am selben Morgen gab er zudem eine neue Zusammenarbeit mit dem McLaren-Juniorfahrer Dries Van Langendonck bekannt.
Während der FIA-Pressekonferenz antwortete Verstappen wiederholt mit "nein" und "es gibt nichts dazu zu sagen", als er nach Updates zu seinem Vertrag oder den Gerüchten gefragt wurde. Ähnliche Antworten gab er in seiner Medienrunde auf Niederländisch, in der er betonte, noch keine persönliche Entscheidung getroffen zu haben und sich keine Frist gesetzt zu haben. Verstappen bestätigte kürzlich geführte Gespräche mit Red Bull nach seinem Ausfall beim Großen Preis von Großbritannien. Diese drehten sich um Probleme mit der Fahrzeugleistung und seine früheren Aussagen, dass das Team nicht ausreichend auf ihn höre. Er sagte, die Gespräche hätten die Wogen geglättet und die Arbeit werde fortgesetzt. Der vierfache Weltmeister wies auf eine Ausstiegsklausel in seinem Red-Bull-Vertrag hin, die an die Meisterschaftsplatzierung im August gekoppelt ist und die er in diesem Jahr aktivieren könnte. Er fügte hinzu, dass Red Bull ihn nicht unter Druck setze und sich die Gespräche auf die Verbesserung des Autos konzentrieren.