Aída Quilcué, Mitkandidatin von Iván Cepeda, gab La Nación in Neiva ein Interview, in dem sie wenige Tage vor der Stichwahl die Gespräche mit bewaffneten Gruppen und die Fortsetzung der aktuellen Regierungsreformen verteidigte.
In dem am 14. Juni 2026 veröffentlichten Interview erklärte Quilcué, dass Dialoge verantwortungsvoll geführt werden und die Beteiligung der Zivilgesellschaft beinhalten müssen. Sie betonte, dass das Wahlkampfziel darin bestehe, Reformen wie die bereits verabschiedeten Änderungen im Renten- und Arbeitsrecht fortzusetzen.
Die indigene Kandidatin und Abgeordnete für Cauca sprach zudem die Sicherheitslage in Huila an. Sie schlug eine Koordinierung mit den Bürgermeistern vor Ort sowie Fortschritte bei der Reduzierung illegaler Wirtschaftszweige durch Pläne vor, die die Gemeinden einbeziehen.
Quilcué reagierte auf Kritik an ihrem akademischen Hintergrund und stellte klar, dass sie sowohl traditionelles als auch akademisches Wissen schätze. Sie betonte, dass das politische Projekt des Wandels langfristig angelegt sei und die Vorbereitung neuer Generationen erfordere.