Der erste Tag des Streiks der Fluglotsen, ausgerufen von ATEPSA, führte zu Verspätungen und Streichungen bei Inlandsflügen im ganzen Land und betraf rund 24.000 Passagiere. Die Aktion umfasst fünf Tage im Dezember mit zunehmenden Auswirkungen auf Flugoperationen während der Jahresendfeiertage. Die Forderung konzentriert sich auf Lohnverbesserungen und Arbeitsbedingungen gegenüber der argentinischen Luftfahrtnavigationsgesellschaft.
Der Streik der Fluglotsen, der am Mittwoch, 17. Dezember, von der Asociación de Técnicos y Empleados de Protección y Seguridad Aérea (ATEPSA) begonnen wurde, störte den Betrieb an Flughäfen wie Ezeiza und Aeroparque. Von 8 bis 11 Uhr vormittags gab es Verspätungen und Streichungen bei Inlandsflügen, die etwa 24.000 Passagiere bei hoher Feiertagsnachfrage betrafen.
Aerolíneas Argentinas meldete 67 Verspätungen mit 7.500 Passagieren und 25 vorgezogene Abflüge mit 3.100 Passagieren, insgesamt 94 veränderte Flüge ohne direkte Streichungen. Flybondi strich sechs Flüge nach Zielen wie Jujuy, Bariloche, Salta und Puerto Madryn, verschob 69 und änderte Abflug- und Ankunftsflughäfen, mit einer Schätzung von 13.000 betroffenen Passagieren in den ersten zwei Tagen. JetSmart passte Fahrpläne ohne Streichungen an und konzentrierte Änderungen auf Terminals außerhalb von Ezeiza während des Streiks.
Der Streit richtet sich gegen die Empresa Argentina de Navegación Aérea (EANA) wegen eingestellter Verhandlungen über Löhne, verschlechterte Arbeitsbedingungen und Wiedereinstellungen. ATEPSA erklärte: „Seit die aktuellen EANA-Vertreter 2024 ihr Amt antraten, zeigen sie brutale Unnachgiebigkeit und fehlenden Dialog, nicht nur bei Lohnfragen, sondern auch hinsichtlich der operationellen Probleme, die wir anprangern.“
Wirtschaftssektoren und die Regierung verurteilten die Maßnahme als „illegitim“ und „inakzeptabel“ und wiesen auf den Einfluss auf einen essenziellen Dienst hin. Das Arbeitsministerium berief eine dringende Vermittlungssitzung ein. Der Zeitplan sieht vor:
- Donnerstag, 18.: 16–19 Uhr für Inlandsflüge (Aeroparque bis 18 Uhr).
- Dienstag, 23.: 19–22 Uhr für Inlandsflüge (Aeroparque bis 21 Uhr; eine Quelle sagt bis 23 Uhr).
- Samstag, 27.: 14–17 Uhr für internationale Flüge.
- Montag, 29.: 8–11 Uhr für alle Flüge.
Die Aktion betrifft nur Startgenehmigungen und sichert Mindestleistungen für Notfälle, humanitäre und medizinische Operationen.