Adam Aron, Geschäftsführer von AMC Theatres, hat die Regulierungsbehörden dazu aufgerufen, der geplanten Fusion zwischen Paramount und Warner Bros. Discovery zuzustimmen. In einem am 29. Juli veröffentlichten Kommentar erklärte Aron, dass das Geschäft die Filmproduktion stärken und den Kinos zugutekommen würde. Zudem wies er Bedenken zurück, die von Generalstaatsanwälten der Bundesstaaten geäußert wurden.
Aron argumentierte, dass ein fusioniertes Unternehmen jährlich mindestens 30 Filme mit verlängerten Kinofenstern von 45 Tagen für Premium-Video-on-Demand und 90 Tagen für Abonnementdienste veröffentlichen würde. Er betonte, dass diese Zusagen den Bedarf an mehr Filmen und längeren Exklusivlaufzeiten in den Kinos decken würden.Der Manager merkte an, dass AMC im zweiten Quartal 2026 die höchsten Umsätze und das bereinigte EBITDA verzeichnete, was das stärkste Ergebnis in der 106-jährigen Geschichte des Unternehmens darstellt. Die jüngsten Erfolge an den Kinokassen führte er auf Titel wie Super Mario, Project Hail Mary und Spider-Man: Brand New Day zurück.Aron erklärte, dass die Fusion bereits von Wettbewerbsbehörden in etwa 65 Ländern genehmigt wurde. Er wies die Klagen der Generalstaatsanwälte der Bundesstaaten zurück und sagte, die Beschwerden würden die wirtschaftlichen Zusammenhänge des Kinogeschäfts verkennen und AMC könne faire Bedingungen eigenständig aushandeln.Der Kommentar hob zudem hervor, dass Paramount unter neuer Führung die Anzahl der Filmveröffentlichungen kürzlich gesteigert und beschlossen hat, die Kinofenster zu verlängern, ohne auf eine behördliche Genehmigung zu warten.