Dr. Malena Cohen, Leiterin der pädiatrischen Pneumologie am Hadassah-Krankenhaus in Jerusalem, teilte ihre Erfahrungen bei der Behandlung von Patienten während des Kriegs in Israel mit. Cohen, die an der Universität Buenos Aires studierte, beschrieb, wie Patienten aus Angst das Krankenhaus meiden. In ihrem Bericht betonte sie, anderen unabhängig von der Religion zu helfen.
Malena Cohen, eine argentinische Ärztin, die an der Universität Buenos Aires ausgebildet wurde, leitet die Abteilung für pädiatrische Pneumologie am Hadassah-Krankenhaus in Jerusalem. In einem kürzlichen Bericht schilderte Cohen die täglichen Abläufe im medizinischen Zentrum während des bewaffneten Konflikts in Israel. Laut ihrer Aussage zeigen Patienten große Angst, ins Krankenhaus zu kommen, was die Gesundheitsversorgung erschwert. »Die Patienten haben Angst zu kommen«, sagte Cohen und hob die Auswirkungen des Kriegs auf die öffentliche Gesundheit hervor. Trotz der Spannungen betonte sie einen humanitären Ansatz in ihrer Arbeit: »Hier sprechen wir nicht über Religion, wir müssen dem anderen helfen.« Dieses Prinzip leitet die Abläufe im Krankenhaus, wo das Personal Menschen aus verschiedenen Hintergründen ohne Unterschiede behandelt. Das Hadassah-Krankenhaus, ein führendes Zentrum in der Kinderheilkunde, setzt seinen Betrieb inmitten der Instabilität fort. Cohen, die aus Argentinien nach Israel zog, repräsentiert Fachkräfte, die zum Gesundheitssystem Israels beitragen. Ihr Bericht, veröffentlicht am 11. März 2026, bietet einen Einblick in die medizinischen Einrichtungen und konzentriert sich auf alltägliche Herausforderungen, ohne auf die politischen Details des Konflikts einzugehen.