Die EU-Abgeordnete Alice Teodorescu Måwe (KD) bezeichnete Kritiker des Gaza-Kriegs Israels in der Fernsehsendung '30 minuter' als Antisemiten. Sie beschrieb den Krieg als Verteidigungsmaßnahme nach dem 'schlimmsten Pogrom seit dem Holocaust'. Måwe lehnte es ab, Fragen zu einem geheimen Geldgeber zu beantworten, der ihre Sicherheitsvorkehrungen finanziert.
In der SVT-Sendung '30 minuter' verteidigte Alice Teodorescu Måwe die militärischen Aktionen Israels im Gazastreifen. 'Was Israel in Gaza getan hat, war ein Verteidigungskrieg nach dem schlimmsten Pogrom seit dem Holocaust', sagte sie. Laut Måwe seien viele von einem 'Zeitgeist erfasst worden, in dem Antisemitismus akzeptiert wurde.' Sie behauptete, die Kritiker würden Israel hassen und beschuldigten es deshalb des Völkermords. 'Es ist nicht so, dass sie anfangen, Israel zu hassen, weil sie glauben, Israel begehe Völkermord. Vielmehr glauben sie, Israel begehe Völkermord, weil sie Israel hassen', erklärte sie. Auf die Frage, ob ihr das Schicksal der Juden am Herzen liege, antwortete Måwe: 'Es ist interessant, dass diejenigen, die die 1930er Jahre erwähnten, vorgaben, sich für Juden zu interessieren. Aber offensichtlich nur für tote Juden. Denn jetzt, wo wir Antisemitismus auf den Straßen haben, interessiert sie das offensichtlich nicht.' Der Moderator fragte wiederholt nach einem geheimen Geldgeber, der ihren Schutz finanziert, doch Måwe antwortete nicht. 'Alle Details zu einer Sicherheitsarchitektur wirken sich negativ auf die Sicherheit aus, und der Grund, warum ich diese Maßnahmen ergreife, ist, dass ich ein Schutzbedürfnis habe', sagte sie. Dagens Nyheter hat einen anonymen Sponsor kritisiert, der für den Schutz bezahlt.