Der Bayer-Konzern hat am Donnerstag einen wichtigen Sieg vor dem Obersten Gerichtshof der USA errungen. Das Urteil stärkt die Position des Unternehmens im Rechtsstreit um Glyphosat.
Der Supreme Court entschied am Donnerstag, dass Zulassungsvorgaben der US-Bundesbehörden Vorrang vor dem Recht einzelner Bundesstaaten haben. Damit entzogen die Richter Tausenden Klagen wegen angeblich unzureichender Krebs-Warnhinweise die Grundlage.
Bayer hatte argumentiert, dass die Umweltschutzbehörde EPA den Wirkstoff als nicht krebserregend einstuft. Das Unternehmen hatte 2018 den US-Konzern Monsanto für 63 Milliarden Dollar gekauft und dessen Rechtsprobleme übernommen.
Die Bayer-Aktie legte am Donnerstag um bis zu 20 Prozent auf 47,50 Euro zu und schloss mit einem Plus von 18,7 Prozent. Es war der beste Börsentag des Konzerns seit 2003.