Bolivien hat einer Gruppe von Argentiniern, die Proteste dokumentieren wollten, die Einreise verweigert und dies mit Unstimmigkeiten in ihren Migrationsdokumenten begründet. Zu der ausgewiesenen Gruppe gehörte auch der Abgeordnete Juan Marino.
Der argentinische Außenminister Pablo Quirno erklärte, dass die bolivianischen Behörden ihr Hausrecht ausgeübt hätten, nachdem Diskrepanzen zwischen dem auf den Einreiseformularen angegebenen Zweck und den öffentlichen Absichten der Gruppe festgestellt wurden. Die Delegation, die sich selbst als Internationale Humanitäre Menschenrechtsmission bezeichnete und zu der auch die Abgeordnete Vanina Biasi gehörte, erfüllte die Anforderungen des bolivianischen Rechts nicht. Quirno stellte klar, dass die argentinische Regierung die souveränen Befugnisse Boliviens respektiere und die Botschaft sowie die Konsulate in La Paz und Santa Cruz de la Sierra aktiviert habe, um den Abschiebungsprozess zu überwachen. Bolivianische Politiker wie die Senatorin Tomasa Yarhui warfen der Gruppe politische Einmischung vor, während der Abgeordnete Alejandro Reyes eine Untersuchung zur Finanzierung der Reise und zu möglichen Verbindungen zu Evo Morales forderte.