Der argentinische Außenminister Pablo Quirno reagierte in den sozialen Medien auf die Haltung des Vereinigten Königreichs zu den Falklandinseln. Er erklärte, dass das Referendum von 2013 keine Gültigkeit besitze, und wies das Selbstbestimmungsrecht der Inselbewohner zurück. Dies geschah vor dem Hintergrund der Spannungen zwischen den Vereinigten Staaten und Großbritannien bezüglich möglicher Verschiebungen der US-Unterstützung für London. Quirno drängte auf die Wiederaufnahme bilateraler Verhandlungen zur Lösung des Souveränitätsstreits.
Pablo Quirno, der argentinische Außenminister, äußerte sich in den sozialen Medien als Reaktion auf den britischen Premierminister Keir Starmer, der erklärt hatte, dass "die britische Souveränität über die Falklandinseln nicht in Frage gestellt wird" und das Selbstbestimmungsrecht der Inselbewohner verteidigt hatte.
Quirno betonte, dass "die derzeitigen Bewohner der Falklandinseln von den Vereinten Nationen niemals als 'Volk' anerkannt wurden", weshalb "auch das sogenannte 'Referendum' von 2013 keine Gültigkeit besitzt". Er erinnerte daran, dass die Besetzung von 1833 "ein Akt der Gewalt im Widerspruch zum damaligen Völkerrecht" war und dass die UN-Generalversammlung den Souveränitätsstreit anerkannt und zu bilateralen Verhandlungen aufgerufen habe.
Die Nachricht folgt auf Berichte, wonach die Vereinigten Staaten, verärgert über die begrenzte britische Unterstützung im Krieg gegen den Iran, laut einem Pentagon-Memorandum ihre Rückendeckung für London in der Falkland-Frage zurückziehen könnten. Quirno wies Großbritanniens Berufung auf den Grundsatz der Selbstbestimmung zurück und prangerte illegale Aktivitäten zur Erkundung natürlicher Ressourcen an, die gegen UN-Resolutionen verstießen.
Er forderte das Vereinigte Königreich dazu auf, die Verhandlungen für eine "friedliche und endgültige Lösung" wieder aufzunehmen, und dankte für die internationale Unterstützung. Er schloss mit den Worten: "Aus Geschichte, aus Recht und aus Überzeugung: Die Malvinas sind argentinisch."